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Markenhistorie Oris: „Swiss made“ Uhrenklassiker

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Eine über 100-jährige Geschichte, die zwischenzeitliche Zugehörigkeit zur Swatch-Group und die Fertigung hochwertiger Uhren in Eigenregie zeichnen die Uhrenmarke Oris aus. Heute gehört der Hersteller zu den wichtigsten Marken aus der Schweiz – Swiss made Qualität inklusive. Hohe Funktionalität trifft dabei stets auf ein komfortables Design.

Historie von Oris: Einmal zur Swatch-Group und zurück

Das Unternehmen Oris SA wurde bereits im Jahr 1904 gegründet. Die Uhrenmanufaktur befand sich schon damals in Hölstein in der Schweiz. Die beiden Gründer Paul Cattin und Georges Christian legten früh den Fokus auf nützliche Funktionen und ein praktisches Design – Faktoren, die bis heute beibehalten werden und schon zu Firmenanfangszeiten dafür sorgten, dass die Uhren Anklang fanden. Zwischenzeitlich konnte die Uhrenmanufaktur Oris bis zu 1.000 Mitarbeiter beschäftigen und zu Spitzenzeiten wie etwa im Jahr 1974 über 1,4 Millionen Uhren verkaufen.

Einen Tiefpunkt markierte dann allerdings die Quarzkrise. Sie zwang Oris dazu, eine Kooperation mit der ASUAG, die heute als Swatch-Group bekannt ist, einzugehen. So konnte die Marke fortbestehen – und 1981 sogar wieder aus der Gruppe herausgekauft werden. Heute gilt Oris als eine der wenigen, großen Marken, die sich noch immer in privater Hand befindet und daher auf dem Uhrenmarkt unabhängig agiert.

Eigene Uhrenmanufaktur: Bis heute Fertigung in Hölstein

Dem Firmensitz im Schweizer Hölstein blieb Oris stets treu. Auch heute noch werden die Uhren dort gefertigt. „Swiss made“ ist hier nicht nur eine Phrase: Schweizer Handwerker sorgen für die hohe Qualität, die Uhrenfreunde von diesem Gütesiegel gewohnt sind. 2014 konnte ein hauseigenes Manufakturwerk entwickelt werden – passend zum 110-jährigen Jubiläum der Traditionsmarke. Mehrere Prüfungen müssen sämtliche Oris-Uhren außerdem durchlaufen, bevor sie die Uhrenmanufaktur verlassen können und ihren Weg zu diversen Händlern sowie letztlich zu den Uhrenkäufern finden. Das sichert die hohe Qualität und Leistungsfähigkeit, die von ausschließlich verwendeten Schweizer Uhrwerken wie beispielsweise ETA abgerundet wird.

Uhrenmerkmale und Klassiker in der Oris Markenhistorie

Alle Uhren von Oris sind mechanisch – das gilt als Markenzeichen des Uhrenherstellers. Hinzu kommt der rote Rotor, der durch den Glasboden eingesehen werden kann und ebenfalls typisch für ein Oris Modell erscheint. Dieser unterstreicht noch einmal den Charakter des natürlichen Antriebs einer Oris Uhr.

Ein echter Klassiker aus der Uhrenmanufaktur ist die Chronoris, der erste Chronograph aus dem Hause Oris, der durch Funktionen wie einen Sekunden-Stopp begeistern konnte. Zahlreiche Neuauflagen sowie die Hommage durch die Chronoris Date prägen seither das Sortiment. Auch limitierte Editionen wie die 40th Anniversary Oris Limited Edition gab es bereits in Anlehnung an die berühmte Chronoris.

Kollektionen von Oris: Maskulin, elegant oder sportlich?

Auch Oris weiß, dass unterschiedliche Designs diverse Zielgruppen ansprechen. Dennoch liegt der Fokus klar auf der Herstellung von Taucheruhren, Fliegeruhren und Modellen rund um den Motorsport. Einige Linien haben sich mit ihren jeweiligen Merkmalen auf dem Uhrenmarkt etabliert.

Dazu gehören:

Die Oris Diving Kollektion: Ein maskulines, kraftvolles aber dennoch schlicht gehaltenes Design spielt eine wichtige Rolle bei diesen hochwertigen Taucheruhren. Dennoch wird auf kleine Auflockerungen, wie beispielsweise diamantbesetzte Varianten für Damen, nicht immer verzichtet. Die Robustheit und Widerstandsfähigkeit sowie natürlich die Wasserdichtigkeit machen die Oris Diving Kollektion zur ersten Wahl für Wassersportler und jene, die es werden wollen.

    

Die Oris Aviation Kollektion: Sehr sportlich kommen hingegen die Oris Aviation Modelle daher. Diese ermöglichen eine große Auswahl zwischen verschiedenen Armbändern, die sich in ihren Materialien und Farben voneinander unterscheiden und so für jeden Stil etwas Passendes bieten. Auch das Ziffernblatt der Oris Aviation zeigt sich je nach Modell mal kräftig bunt und mal zurückhaltend klassisch. Im Fokus stehen bei dieser Kollektion natürlich, wie der Name schon verrät, ansprechende Fliegeruhren mit dazu passenden Funktionen rund um die Luftfahrt.

    

Die Oris Motor Sport Kollektion: Ein ebenfalls sportliches Design markiert die Optik dieser Kollektion, die sich vorwiegend an Rennsport-Begeisterte und Autofans richtet. Die integrierte Stoppfunktion gehört hierbei natürlich quasi zum guten Ton! Spezielle Unterkollektionen wie die Oris Williams Linien wurden außerdem entwickelt, da Oris Sponsor des Williams Formel 1 Teams ist und die Nähe hierzu in so manchem Uhrenmodell zeigt. Hier punktet vor allem das robuste Carbongehäuse.

    

Die Oris Culture Kollektion: Weniger schlicht und sportlich, sondern vielmehr elegant präsentiert sich die Oris Culture Kollektion, deren Design von Jazz-Musik inspiriert wurde. So manches kleine Detail, beispielsweise auf der Lünette, erfreut hier den Uhrenfreund ebenso wie die an sich sehr klassisch gehaltene Optik, welche die Oris Culture Uhr nahezu universell kombinierbar werden lässt.