Uhrzeit.org Blog

Japanische Uhren: Einwandfreie Technik, detailreiche Gestaltung

Avatar

Japanische Uhren begeistern auf dem Uhrenmarkt meist mit ausgefeilten, technischen Details und besonderen Innovationen. Ganz unterschiedliche Marken sorgen für Designs, die so manchen Uhrenfreund begeistern. Von minimalistisch bis ausgefallen entwickeln japanische Uhrenmarken Modelle, die gern die eigene Uhrensammlung erweitern – und fast jeder berühmte, japanische Hersteller kann eine markante Innovation sein Eigen nennen.

Japanische Uhrenmarken: Typische Merkmale

Ständiges Streben nach technischen Neuheiten: Das gilt als typisches Merkmal japanischer Uhrenmarken. Die neuen Modelle sollen technisch stets auf dem neuesten Stand sein – besser noch, ihrer Zeit voraus! Kein Wunder also, dass so manche technische Neuheit bei Armbanduhren ihren Ursprung in Japan fand; darunter die Quarzuhr und die Mitentwicklung eines Systems zum Uhrenbetrieb durch Solarenergie.

Große Produktpaletten und Modellreihen, deren einzelne Uhren sich lediglich anhand von kurzen Nummern unterscheiden, machen ebenfalls japanische Uhrenmarken aus. Mit nur einem Modell oder einer einzigen Kollektion gibt sich kein großer, japanischer Name zufrieden. Dazu gehören natürlich unter anderem die weltweit bekannten Unternehmen Seiko, Casio und Citizen.

Seiko: Technische Innovationen seit der ersten Quarzuhr

Seiko ist weltweit vor allem für die Entwicklung von Quarzuhren bekannt. 1969 erschien das erste Modell, das die bisherige Erwartung an die Zeitmessung revolutionierte. Nicht mehr nur die täglichen, sondern vielmehr die jährlichen Sekunden sorgten für eine hohe Ganggenauigkeit bei Armbanduhren. Der technische Vorsprung treibt Seiko seither stets zu neuen Höchstleistungen an. Meilensteine für das japanische Unternehmen, dessen Wurzeln bis Ende des 19. Jahrhunderts zurückreichen, waren unter anderem die Zeitmessung bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio sowie die Entwicklung der praktischen Kinetic-Technologie. Hier funktionieren Uhren durch die Bewegung des Trägers und nicht länger durch Batterien.

Beispieluhr: 

Seiko Prospex Save The Ocean Edition Automatikuhr: Die modisch designte Taucheruhr beeindruckt mit der hohen Wasserdichtigkeit, ihrem hochwertigen Edelstahlgehäuse und der schicken, optischen Gestaltung. Wie der Name schon sagt, soll der blaue Farbverlauf an das Meer erinnern. Robust ist nicht nur das zeitlose Edelstahl, sondern auch das Hardlexglas, welches das Display schützt. Mit dem beidseitig automatischen Aufzug „Magischer Hebel“ wird das Uhrwerk aufgezogen. Anschließend läuft die Uhr dank eines präzisen Automatikwerkes möglichst genau.

 

Casio: Entwickler von Kultuhren seit den 1970ern

Casio steckt hinter zahlreichen Kultuhren, darunter die G-Shock, welche 1983 mit ihrer hohen Robustheit und dem markanten Design begeisterte. Vom Boom der Quarzuhren profitierte das 1946 gegründete Unternehmen und wandelte sich rasch von der unbekannten Marke zu einem der Weltmarktführer im Uhrenbereich. Eine hohe Ganggenauigkeit und eine edle Verarbeitung bis ins kleinste Detail zeichnen japanische Uhren von Casio aus. Die Entwicklung unterschiedlichster Modelle für alle Lebenslagen sorgt außerdem bis heute dafür, dass jeder Uhrenfreund im Sortiment fündig werden kann.

Beispieluhr: 

Casio G-Shock Digitaluhr The Origin: Der Klassiker schlechthin aus dem Hause Casio ist diese G-Shock in traditioneller Optik, die unverkennbar an die 1980er erinnert. Sie gilt als fast unzerstörbar – das spiegelt sich auch in dem robust-maskulinen Design und der Verwendung von massivem Edelstahl wider. Hinzu kommen moderne Funktionen wie die integrierte Bluetooth-Technologie und die dadurch mögliche Verbindung mit dem Smartphone. Die japanische Uhr zeigt sich als raffinierte Symbiose aus nostalgischem Design und zeitgemäßen, technologisch innovativen Eigenschaften.

 

Citizen: Innovativ (nicht nur) in Sachen Umwelt

Citizen gehört ebenfalls zu den bekannten, japanischen Uhrenmarken und wurde bereits im Jahr 1918 gegründet. Innovative Entwicklungen wie von Seiko und Casio werden auch dieser Uhrenmarke zugeschrieben. Dazu zählen vor allem umweltbewusste Entwicklungen wie der Uhrenantrieb durch Solartechnik. Diese wurde bei Uhren mit Eco-Drive durch die Marke mitgeprägt. Auch ein satellitengesteuertes Zeitnehmungssystem geht auf eine Entwicklung von Citizen zurück. Japanische Uhren der Marke werden bis heute gern als Mischung aus Technologie und Schönheit beschrieben, die der Zeit stets einen kleinen Schritt voraus sein möchte. Und meistens gelingt es Citizen, diesen Anspruch zu erfüllen.

Beispieluhr: 

Citizen Eco-Drive Damenuhr Elegance: Ein Eco-Drive Solarwerk, das unter anderem auf eine Entwicklung von Citizen zurückgeht, treibt diese schicke, japanische Uhr aus Edelstahl auf umweltfreundliche Weise an. Dieses funktioniert sogar bei schwachen Lichtquellen und informiert den Träger, wann neue Solarenergie erforderlich ist. Auch optisch ist die Uhr ein Highlight: Das Ziffernblatt besteht aus Perlmutt, seitlich auf dem Gehäuse angebrachte Schmucksteine veredeln die Armbanduhr zusätzlich. Äußere Einflüsse haben dank des hochwertigen Kristallglases kaum eine Chance, die Schönheit und Lebensdauer dieser außergewöhnlichen Uhr zu beeinträchtigen.