Uhrzeit.org Blog

5 Fakten über Swiss Made Uhren

Karo
von Karo
Swiss made Uhren

In der Uhrenbranche spielen Schweizer Uhren eine sehr große Rolle. Nicht nur für Liebhaber und Uhren-Interessierte sind swiss made Zeitmesser ein interessantes Thema. Jeder der nicht auf ein edles Accessoire mit technischer Raffinesse verzichten möchte, wird bei der großen Auswahl an Uhrmacherkunst aus dem Land der Eidgenossen das Richtige finden. Doch warum Schweizer Uhren einen so hohen Stellenwert in der Uhrenwelt haben und einen so starken Anklag bei Liebhabern finden, haben wir herausgefunden:

1: Der Begriff Swiss Made(manchmal auch nur Swiss) ist ein Herkunftssiegel für Produkte aus der Schweiz. Ähnlich wie beispielsweise der Begriff Made in Germany, steht Swiss Made für Qualität und beste Verarbeitung. Hinzu kommen Präzision, Langlebigkeit, sowie nobles und zeitloses Design. Dieses Image vertritt die Schweiz seit mehr als 200 Jahren und ist mit diversen ansässigen Uhren-Manufakturen ein wichtigstes Zentrum der Uhrmacherkunst.

2: Eine Verordnung aus dem Jahr 1971 regelt die Voraussetzungen, ab wann eine Uhr oder ein Uhrwerk mit „Swiss Made“ versehen werden darf. Diese wurden im Jahr 2013 noch einmal überarbeitet. Die Verordnung besagt, dass die Herstellungskosten, die in der Schweiz entstehen, mindestens 60 % des Wertes ausmachen müssen! Zu diesem prozentualen Anteil darf auch die Forschung, Entwicklung und Zusammensetzung der Uhr gerechnet werden. Ausgeschlossen sind die Berechnung der Transportkosten, Verpackungskosten und die Kosten für die Rohstoffe.

3: Uhren aus der Schweiz sind bei Sammlern beliebt und dienen oftmals sogar als Geldanlage. Nicht selten sind Uhrenmodelle der schweizer Uhrenmarken schwer zu bekommen und erfordern bei Marken wie Rolex oder Breitling lange Wartezeiten, da die Uhren auch noch heute überwiegend von Hand produziert werden.

4: Die Faszination Schweizer Markenuhren wie Certina, Mido, Tissot, Hamilton, Swiss Military oder Ebel sei es mit extrem genauem Automatik-Uhrwerk, Handaufzug oder Quarzwerk, ist bis heute ungebrochen. Auch moderne Technologien wie Touchscreens und elektronische Funktionen sind längst im Repertoire von schweizer Marken zu finden.

5: Der Begriff „Swiss Made“ wurde gewählt, da Begriffe wie Made in Switzerland, Fabriqué en Suisseoder Hergestellt in der Schweiz  als Kennzeichnung auf Uhren-Zifferblätter aufgrund der Länge und Leerzeichen zu Problemen hätte führen können. Bei Uhren findet man das Qualitätssigel „Swiss Made“ meist auf dem Zifferblatt auf beiden Seiten der 6 Uhr Position. So kann eine qualitativ hochwertige Uhr, die zum größten Teil in der Schweiz gefertigt wurde, mit einem kurzen Blick auf das Zifferblatt erkannt werden.